Kuratieren in den szenischen Künsten

++++ Aufgrund des großen Interesses und einem sehr erfolgreichen Start im März dieses Jahres wird 2018 zum zweiten Mal der Universitätslehrgang „Kuratieren in den szenischen Künsten“ angeboten. Registrierung für 2018 ab sofort möglich unter: kuratieren@sbg.ac.at ++++

 

An der Universität Salzburg mit Modulen an der LMU München findet seit 2017 der Universitätslehrgang „Kuratieren in den szenischen Künsten“ statt.

Mit einer weltweit anwachsenden Festivalstruktur und einem gleichzeitigen Gründungsboom von internationalen Theaterproduktionsstätten und Tanzhäusern seit den 1980er Jahren sind die professionellen Ansprüche in Hinblick auf die inhaltliche Konzeption und Gestaltung von künstlerischen Programmen im szenischen Bereich immens gestiegen. Auch realisieren heute die öffentlichen Bühnen in ihren Spielplänen – zusätzlich zum Repertoire- und Ensemblebetrieb – immer neue thematische Programmschwerpunkte und periodische Festivals. Spezifisch ausgebildete Expert*innen des Theaterbereichs zur Konzeption und Durchführung dieser neuen Formate und Veranstaltungsformen gibt es derzeit noch kaum.

Anders als in den USA, wo 2011 an der Wesleyan University das Institute for Curatorial Practice in Performance gegründet wurde, war in Europa bis vor kurzem noch keine Möglichkeit, kuratorische Qualifikationen zur fachlichen Analyse, Konzeption, Planung und Durchführung von Veranstaltungsprogrammen und -formaten im Tanz-, Theater und Musiktheaterbereich zu erwerben. Dieser Universitätslehrgang ist europaweit der erste, der in die Grundlagen von Theorie, Methodik und Praxis des Kuratierens in den szenischen Künsten einführt, diese vertieft und das erworbene Wissen berufspraktisch anwendet.

Als berufsbegleitender Ausbildungsgang wird er von der Paris Lodron Universität mit Auslandsmodulen an der Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München zweisemestrig durchgeführt. Führende Vertreter*innen des internationalen Veranstalterwesens vermitteln zeitgemäße Methoden und Kompetenzen für die Programmgestaltung von Festivals und innerhalb von Veranstaltungs- und Theaterhäusern. Auch bereiten sie die Teilnehmer*innen als zukünftige  Festivalmacher*innen, Kurator*innen oder Veranstalter*innen auf die komplexen Bedingungen eines sich vernetzenden und globalisierenden Arbeitsmarktes vor.

Der angebotene Universitätslehrgang zur berufsbegleitenden Weiterbildung wird von März bis Dezember an acht Wochenenden (Sa und So) in Salzburg und München veranstaltet. In sechs Modulen (inkl. praktischer kuratorischer Gruppenarbeit) vermittelt und vertieft er kuratorische Grundlagen des Programmgestaltens und Veranstaltens in den szenischen Künsten.

 

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Mit freundlicher Unterstützung von Allianz Kulturstiftung, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Galerie Thaddaeus Ropac und Wissenschaft und Kunst.

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