Amelie Deuflhard

geboren 1959 in Stuttgart, vier Kinder, studierte Romanistik, Geschichte und Kulturwissenschaften. Von 2000 bis 2007 war sie die Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Sophiensæle in Berlin. 2003 wurde sie Vorsitzende des Vereins „Zwischen Palast Nutzung“ e.V., dessen Ziel es war, eine kulturelle Zwischennutzung des dekonstruierten Palastes der Republik möglich zu machen. 2004/2005 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des Palastes der Republik. Seit August 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel in Hamburg, Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste, wo sie Arbeiten an den Schnittstellen von Theater, Performance, Tanz, Musik, bildender Kunst und Architektur realisiert. Mit dem Projekt EcoFavela Lampedusa Nord initiierte Amelie Deuflhard 2014 zusammen mit der Künstlergruppe Baltic Raw einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete und sorgte damit bundesweit für Aufsehen. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres des französischen Kulturministeriums ausgezeichnet.

 

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