Beatrice von Bismarck

ist Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaften an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig und Initiatorin des 2009 an der HGB eingerichteten Master-Studiengangs Kulturen des Kuratorischen. Theorie und Praxis verbindende Ansätze kultureller Produktion stehen im Zentrum ihrerArbeitsweise. Von 1989 bis 1993 war sie am Städelschen Kunstinstitut und der Städtischen Galerie in Frankfurt/Main als Kuratorin der Abteilung 20. Jahrhundert tätig und betreute dort u.a. Einzelpräsentationen von Richard Long, Bruce Nauman (1991), Dan Flavin und Jürgen Partenheimer (1993). Von 1993 bis 1999 arbeitete Bismarck an der Universität Lüneburg, wo sie den „Kunstraum der Universität Lüneburg“ mitbegründete. 2000 richtete sie zusammen mit Alexander Koch den /D/O/C/K-Projektbereich der HGB ein, in dem sie u.a. die Ausstellungsprojekte 3 Tage: Herstellen von Öffentlichkeit: Künstlerische Selbstorganisation (mit Julie Ault, Dresden 2000) und Raumvermittlung (mit Dorit Margreiter, Leipzig 2006) realisierte. Von 2003 bis 2011 war von Bismarck Prorektorin der HGB, 2010 Guest Scholar am Getty Research Institute, Los Angeles. Zu den zuletzt erschienen Publikationen zählen Cultures of the Curatorial (hg. mit J. Schafaff, T. Weski), Berlin 2012; – Timing – On the Temporal Dimension of Exhibiting (hg. mit R. Frank, B. Meyer-Krahmer, J. Schafaff, T. Weski), Berlin 2014; – Hospitality – Hosting Relations in Exhibitions (hg. mit Benjamin Meyer-Krahmer), Berlin 2016.

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