Bernd Scherer

Dr. Bernd M. Scherer ist seit 2006 Intendant des Haus der Kulturen der Welt, Berlin, und hat seit 2011eine Honorarprofessur am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin inne. Von 1999 bis 2004 leitete er das Goethe-Institut in Mexiko und anschließend die Zentralabteilung Künste des Goethe-Institutes in München. Seine zentralen Arbeitsgebiete liegen in der Philosophie, Zeichentheorie, Ästhetik und in interkulturellen Fragestellungen. Er initiierte und leitete eine Reihe internationaler Kulturprojekte, darunter „Über Lebenskunst“ (2010-2011), ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, „Das Potosí-Prinzip“ (2009-2010), in Kooperation mit dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, dem Museo Nacional de Arte und dem Museo Nacional de Etnografía y Folklore, beide La Paz, Bolivien.
Seit 2012 leitet er das „Anthropozän-Projekt“ des HKW, seit 2014 das Projekt „100 Jahre Gegenwart“. Im Rahmen dieses Projektes kuratiert er das „Wörterbuch der Gegenwart“. Gleichzeitig ist er für die konzeptionelle Entwicklung des dritten Großprojektes des HKW´s verantwortlich: „Das Neue Alphabet“. Konzeptionell hat er das HKW von einer Institution, die nichteuropäische Kulturen repräsentierte, weiterentwickelt zu einer Institution, in der es um „curating of ideas in the making“ geht, in einer nicht nur global sondern auch planetarisch sich veränderten Welt geht.

 

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