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Einladung zum Abschlussprojekt des Jahrgangs 2018:

Behind the Scenes
Temporäre Plattform für politisches Kuratieren

Sa, 11. November 2018, 14-18 Uhr, im Muffatwerk, München

 

Kann Kuratieren überhaupt unpolitisch sein? Behind the Scenes ist Aufforderung zum Diskurs!

Das Kurator*innen-Team des Lehrgangs „Kuratieren in den szenischen Künsten“ der Universitäten Salzburg und München bringt Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Publikum in Austausch und verbindet interdisziplinäre Annäherung und künstlerische Intervention: Peng!-Kollektiv, Flinn Works und Tanja Krone laden ein zur immersiven Erfahrung des Politischen, in Vortrag und Diskussion äußern sich Wissenschaftler*innen kritisch zu Strategien des politischen Kuratierens und eine Raum-Installation konzeptualisiert kuratorisch-künstlerische Perspektiven.

Eine Zusammenarbeit von Politik im freien Theater, ULG Kuratieren in den szenischen Künsten und Muffatwerk München.

 

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EINLADUNG
Gemeinsam laden der Universitätslehrgang Kuratieren in den szenischen Künsten, die Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft, der Salzburger Kunstverein und die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg zu einem Vortrag ein, der die kuratorische und künstlerische Praxis im Spannungsfeld der globalen ästhetischen, kulturellen und politischen Entwicklungen der Gegenwart reflektiert und analysiert:

Vortrag Prof. Dr. Bernd Scherer: „Kunst im Zeitalter der Trickster und Monster“

Unsere gegenwärtige Welt ist gekennzeichnet von tiefen Transformationsprozessen, in denen die Kategorien der Moderne durcheinandergewirbelt werden. So ist der Bau von Museen in den Golfstaaten ohne die Inanspruchnahme eines westlichen Kunstbegriffs nicht denkbar und die digitale Welt als globale Entwicklung zu betrachten, die sich nichtsdestotrotz lokal und regional sehr höchst unterschiedlich artikulieren kann.
Wir finden uns konfrontiert mit einer Welt von Trickstern und Monstern.  Welche Rolle spielen in dieser Situation künstlerische Verfahren?
Der Philosoph und Autor Bernd Scherer ist seit 2006 Intendant des renommierten Hauses der Kulturen der Welt in Berlin, das mit Langzeitprojekten wie „Anthropozän“ oder „100 Jahre Gegenwart“ international kuratorische Maßstäbe setzt. Seit 2011 lehrt er als Honorarprofessor am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin.

Freitag, 22. Juni 2018: 19:00, Salzburger Kunstverein, Hellbrunner Straße 3
5020 Salzburg
EINTRITT FREI

Eine Kooperation des Universitätslehrgangs Kuratieren in den szenischen Künsten, der Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft mit dem Salzburger Kunstverein und Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg

 

 

Back to the Beautiful 

Impressionen der Veranstaltung vom 18. November 2017 im republic in Salzburg.

 

Der Universitätslehrgang gratuliert Sebastian Linz – Teilnehmer des Lehrgangs 2017 – sehr herzlich.

Die ARGEkultur Salzburg hat einen neuen künstlerischen Geschäftsführer.

Veranstaltungsankündigung

In ihrer kollaborativ entstandenen Arbeit ‚Back to the Beautiful. Participatory and Performative Actions in Three Rooms’ setzen die Salzburger Künstler*innen Sandra Chatterjee und Tomaž Simatović einen Dialog mit den Besucher*innen über Formen von Migration, Grenzen, Ritualen, Protesten, Power und Empowerment in Gang. In einer Abfolge künstlerischer Aktionen fließen Menschen, Bewegungen und Texte zusammen – aus den Kavernen, durch das Studio, auf den Dancefloor des republic. Zwischen den einzelnen Teilen und Räumen intervenieren Wissenschaftler*innen und Künstler*innen mit Vorträgen und Diskussionen und fragen: ‚How to Empower Anything With What?’ Der Abend kulminiert in einem Fest der sozialen Räume, mit gemeinsamem Essen, Massage und DJing.

Mit Beiträgen von Sandra Chatterjee, Nikita Dhawan, Stefan Kaegi, Cynthia Ling Lee, Marissa Lobo, Vanessa Mükisch, Post Natyam Collective, Tomaž Simatović, Tomaž Tomljanović u.a.

BACK TO THE BEAUTIFUL ist das kollektive Kurationsprojekt des ersten Jahrgangs des Universitätslehrgangs ‚Kuratieren in den szenischen Künsten’ (Paris Lodron Universität Salzburg / Ludwig-Maximilians-Universität München) in Kooperation mit der SZENE Salzburg und dem Kooperationsschwerpunkt ‚Wissenschaft & Kunst’.

 

Der neue Flyer für 2018 ist da:

Flyer Universitätslehrgang 2018

 

Der Universitätslehrgang hat im März erfolgreich begonnen.

Registrierung für 2018 ab sofort möglich unter: kuratieren@sbg.ac.at

 

Teilnehmer*innen des Lehrgangs „Kuratieren in den szenischen Künsten 2017“ und Folgekurs 2018

Die Teilnehmer*innen des ersten Universitätslehrgangs ab März 2017 sind ausgewählt.

Wir freuen uns sehr über einen sehr qualifizierten ersten Jahrgang!

Da bereits zahlreiche Registrierungen für den Folgekurs eingegangen sind, planen wir den Kurs 2018 fortzusetzen. Nähere Infos zum Folgekurs gibt es ab Ende April 2017. Unverbindliche Registrierung zum Erhalt des Newsletters bereits jetzt möglich unter: kuratieren@sbg.ac.at

 

Erneutes öffentliches Interesse an unserem Lehrgang:

Bericht des ORF Salzburg vom 23.11.2016

 

Bekanntgabe eines neuen Dozenten:

Johannes EBERT (Generalsekretär des Goethe Instituts)

 

Neuer Dozent im Universitätslehrgang:

Stefan KAEGI

 

Statements von den Dozent*innen des Lehrgangs zur aktuellen Kurator*innendiskussion

Prof. Dr. Christopher Balme  (SZ vom 31.8.2016) und Amelie Deuflhard (SZ vom 6.9.2016)

 

Aktuelle Berichterstattung über unseren Universitätslehrgang im

Nachrichtenmagazin „Profil“ vom 12.08.2016

 

Presseinformation der Universität Salzburg

Europas erster Universitätslehrgang für das „Kuratieren in den szenischen Künsten“

Erstmals in Europa wird ein universitärer Lehrgang angeboten, der in die Grundlagen von Theorie, Methodik und Praxis des Kuratierens in den szenischen Künsten einführt, diese vertieft und das erworbene Wissen berufspraktisch anwendet.

Der von der Universität Salzburg angebotene Lehrgang zur berufsbegleitenden Weiterbildung wird 2017 erstmals von März bis Dezember an acht Wochenenden veranstaltet und enthält auch Auslandsmodule an der Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Führende Vertreter*innen des internationalen Veranstalterwesens vermitteln zeitgemäße Methoden und Kompetenzen für die Programmgestaltung von Festivals und innerhalb von Veranstaltungs- und Theaterhäusern. Auch bereiten sie die Teilnehmer*innen als zukünftige Festivalmacher*innen, Kurator*innen oder Veranstalter*innen auf die komplexen Bedingungen eines sich vernetzenden und globalisierenden Arbeitsmarktes vor. Der Universitätslehrgang beginnt im März 2017.

Mit der Wende zum 21.Jahrhundert setzte sich der Begriff „Kurator*in“ auch im Bereich der szenischen Künste durch. Doch anders als in den USA, wo 2011 an der Wesleyan University das Institute for Curatorial Practice in Performance gegründet wurde, existiert in Europa bislang noch keine Möglichkeit, kuratorische Qualifikationen zur fachlichen Analyse, Konzeption, Planung und Durchführung von Veranstaltungsprogrammen und -formaten im Tanz-, Theater und Musiktheaterbereich zu erwerben.

Der von den Universitäten Salzburg und München angebotene Lehrgang zur berufsbegleitenden Weiterbildung wird 2017 erstmals von März bis Dezember an acht Wochenenden veranstaltet. In sechs Modulen (inkl. kuratorischer Gruppenarbeit) vermittelt er Praxis, Theorie und Methodik des Programmgestaltens in den szenischen Künsten.

Dozent*innen des ersten Lehrgangs (Auswahl):

Christopher Balme (LMU München), Beatrice von Bismarck (Kulturen des Kuratorischen/Leipzig), Tilmann Broszat (SPIELART/München), Boris Charmatz (Künstler Musée de la danse/Rennes), Amelie Deuflhard (Kampnagel Hamburg) Sigrid Gareis (Kuratorin, Gründungsintendantin Tanzquartier Wien), Stefan Hilterhaus (PACT Zollverein/Essen), Angela Glechner (Szene Salzburg), Nicole Haitzinger (Universität Salzburg), Veronica Kaup-Hasler (steirischer herbst/Graz), Matthias Lilienthal (Münchner Kammerspiele), Florian Malzacher (Impulse Theater Festival/NRW), Gerald Raunig (Zürcher Hochschule der Künste)

Teilnehmer*innen:

Das universitäre Lehrangebot richtet sich an Angestellte wie Freischaffende an Theatern und bei Festivals, in Stiftungen, Kulturverwaltungen, Hochschulen oder Universitäten: z.B. Theater- und Kulturmanager*innen, Dramaturg*innen oder dramaturgische Assistent*innen, Kulturverwalter*innen, Theater- und Tanzpädagog*innen, Künstler*innen, Kulturjournalist*innen oder Wissenschaftler*innen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium an einer Universität oder Kunstuniversität sowie einschlägige Praxiserfahrungen.

Bewerbungsfrist: 1. Dezember 2016

unverbindliche Registrierung zum Erhalt weiterer Informationen: ab sofort unter kuratieren@sbg.ac.at

Kuratieren in den szenischen Künsten
Leitung:  Prof. Dr. Nicole Haitzinger, Sigrid Gareis M.A.

Mit freundlicher Unterstützung von Allianz Kulturstiftung, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Galerie Thaddaeus Ropac und Wissenschaft und Kunst.

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