Raimund Rosarius

Raimund Rosarius studierte Regie an der Central Academy of Drama in Peking sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Bereits in der Schulzeit gründet er eine Theatergruppe und gewann Preise für Essays. Er hat in Vergangenheit Assistenztätigkeiten bei Theatern und Festivals (Schauspiel Köln, Burgtheater, Theater der Jugend, Freischwimmer Festival, Szene Salzburg: u.a. bei Karin Beier, Dieter Giesing und Johann Kresnik) übernommen. In China ist er Mitbegründer der multinationalen Theatergruppe HuXiJu. Darüber hinaus produziert er eigene Stücke wie Goufei/Howling Dogs oder Laonian Bianyi/The Old Go Bad. Neben Regie- und Autorentätigkeiten übernimmt Raimund Rosarius kuratorische Arbeiten, wie die Mortgaged Time Ausstellung und das Performative Varnishings Festival in der Red Gate Gallery. Er agiert in Performances beim Gan&Gan Festival, in der Red Gate Gallery oder in Huang Ruis Cloud House. Er hat zudem die Kun-Opern Libretti „Die vier Träume aus Linchuan“ für die Shanghai Kunqu Troupe/Berliner Festspiele übersetzt. Zurzeit promoviert er in Theaterwissenschaft/Tanzwissenschaft im Cotutelle-Verfahren (LMU München/Universität Salzburg). Wie schon im Hauptstudium wird er von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. 2020 wurde er außerdem in das Marianne-Plehn Programm des Elitenetzwerk Bayern aufgenommen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am theaterwissenschaftlichen Institut der LMU München und leidenschaftlicher Lehrender mit den Arbeitsschwerpunkten Schauspieltheorie im digitalen Kapitalismus, Embodied Research, Anthropomorphismen und Transhumanismen in den szenischen Künsten, sowie Performance Art und Theater in China.

Im Lehrgang erhielt er ein Stipendium der MA7/Stadt Wien.

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