Studieninhalte und Ziele

Ziel des Studiums ist die praktische und methodische Fundierung und Professionalisierung des Kuratierens und Programmgestaltens innerhalb der szenischen Künste. Im Zentrum steht die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Planung und Konzeption von Festivals oder szenischen Programmen an Theater- und Veranstaltungshäusern. Die Programme sollen dabei kunstadäquat kontextualisiert, künstler*innengerecht eingerichtet, in ihrer Auswahl qualifiziert und begründet sowie im Format zeitgemäß und publikumsnah an die Öffentlichkeit vermittelt werden.

Entsprechend legt der Lehrgang den Fokus auf den praxisnahen Transfer von methodischen und theoretischen Kompetenzen für eine zeitgemäße und gesellschaftsrelevante Gestaltung von Veranstaltungsprogrammen im Bereich Sprechtheater, Tanztheater, Musiktheater sowie unterschiedlicher performativer und interdisziplinärer Hybridformate.

Um die zeitliche und räumliche Flexibilität der Teilnehmer*innen zu maximieren, ist der berufsbegleitende Unterrichtslehrgang in Präsenzveranstaltungen und betreute Selbst-Lernphasen unterteilt. Während der Präsenzphasen, die an acht Wochenenden stattfinden, steht der Austausch zwischen Dozent*innen und Teilnehmer*innen im Mittelpunkt. In den E-Learning-Einheiten werden den Teilnehmer*innen vorbereitende aktuelle Texte zu den jeweiligen Themengebieten zur Verfügung gestellt, die in Folge mit den Dozent*innen besprochen und diskutiert werden.